Neubau KiTa Sporwörthstrasse in Mannheim für die Evangelische Emmanuel-Pfingstberggemeinde
Die evangelische Kirche hat im Mannheimer Stadtteil Pfingstberg eine Kindertagesstätte errichtet. Das Haus hat zwei Kindergarten- und eine Krippengruppe. Es werden 55 Kinder betreut, im Kindergarten 45 Kinder und in der Krippengruppe 10 Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren.
Im Erdgeschoss ist ein Mehrzweckraum vorhanden, der auch als Gemeindezentrum für Gottesdienste genutzt wird, im Untergeschoss sind Besprechungs- und Gruppenräume für ein Jugendzentrum sowie Lager- und Kühlräume vorhanden.
Die KiTa ist als zweigeschossiges Gebäude in Holzbauweise mit massiven Holz-Brettstapeldecken errichtet worden. Die tragenden und aussteifenden Wände sind als Holzständerkonstruktionen ausgeführt mit aussteifenden Beplankungen aus 16-19 mm starken OSB-Holzfaserplatten.
Zur Gewährleistung der notwendigen Brandschutzanforderungen wurden die notwendigen Wände zusätzlich mit GFK-Brandschutzplatten beplankt. Die tragenden und aussteifenden Massivholzdecken, die sich teilweise über Doppel-Brettschichtholzunterzüge abtragen, wurden als 12-14 cm starke verleimte Brettstapeldecken mit einer aussteifenden Beplankung aus 16 mm OSB-Platten ausgeführt, die für sich ohne Zusatzverkleidungen die geforderten Brandschutzanforderungen erfüllen.
Sämtliche Gruppenräume sind durch einen zusätzlichen außen liegenden Laubengang, ebenfalls als Holzkonstruktion, der als zweiten Fluchtweg dient, erschlossen.
Die Gründung erfolgt über eine tragende 25 cm starke Stahlbetonbodenplatte. Das Gebäude wurde teilunterkellert. Dieser Gebäudeteil ist in Stahlbetonmassivbauweise ausgeführt. Die Belichtung der dort genutzten Gruppen- und Besprechungsräume wird durch einen großzügigen Lichthof gewährleistet, welcher teilweise durch Stahlbetonstützwände, bzw. entsprechende begrünte Böschungen, begrenzt wird.
Großes Augenmerk wurde auf einen hochwertigen Schallschutz nach der städtischen Richtlinie ‚Schallschutz für kleine Ohren‘ gelegt, was durch entsprechende Fugen in den aussteifenden Deckenscheiben, zweischalige Gruppentrennwände und zusätzlichen schallschutztechnisch wirksamen Schüttungen auf den Decken erreicht wurde. Die Raumakustik wurde durch entsprechende Profilierungen an den Deckenunterseiten verbessert. Insgesamt entstand ein gestalterisch hochwertiges und konstruktiv anspruchsvolles Gebäude.







